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Presse
28.05.2018 | Detlef Scharf
Bildung als politische Herausforderung
CDU Vegesack diskutierte mit Dr. Thomas vom Bruch
"Bildung als politische Herausforderung“. Zu diesem Thema lud der CDU Stadtbezirksverband Vegesack interessierte Bürger in die CDU Geschäftsstelle Bremen Nord ein.
Als Referent konnte die Vorsitzende Silvia Neumeyer ihren Bürgerschaftskollegen und bildungspolitischen Sprecher Thomas vom Bruch begrüßen.
Thomas vom Bruch wies gleich zu Beginn der Veranstaltung darauf hin, dass die Bildung in Bremen mit richtiger Politik veränderbar ist. Was muss sich verändern? Bildung muss qualitativ in Bremen besser werden. Kinder brauchen wettbewerbsfähige, vergleichbare Abschlüsse. Besonders in Bremen haben wir, insbesondere bei der Lehrstellenvergabe, starke Konkurrenz aus Niedersachsen. In den bundesweit durchgeführten Bildungs-Studien belegt Bremen regelmäßig den letzten Platz. Die derzeitige Rot/Grüne Regierung führt das gerne auf die sozial geprägte Struktur der Stadt zurück.
So einfach darf man es sich aber nicht machen. Der Trend zeigt leider eine andere Richtung. Auch Schüler aus sozialausgewogeneren Stadtteile fallen ebenfalls weiter zurück. Es hat sich bei den Vergleichen gezeigt, dass in Bremen die 4. Klasse im Vergleich zu führenden Bundesländern den Stand der 3. Klasse und bei der 9. Klasse den Stand der 7. Klasse aufweist. Dieser Zustand ist nicht haltbar und muss im Interesse unserer Kinder unbedingt verbessert werden.
Diese Entwicklung wird auch gerne auf die hohen Zuwanderungszahlen zurückgeführt. Thomas vom Bruch stellte das Hamburger Modell vor. Auch in Hamburg gibt es hohe Zuwanderungsraten und hat eine vergleichbare soziale Struktur wie Bremen. Hamburg verlässt sich aber nicht nur auf bundesweite Vergleichswerte, sondern hat ein eigenes Bewertungssystem entwickelt. Hierfür wurde eigens ein eigenes Qualitätsinstitut gegründet. Es werden einzelne Schulen untersucht. Stärken und Schwächen herausgestellt. Die Schüler werden ebenfalls bewertet. Ein großer Vorteil ist, die Schulen sind verpflichtet sich diesen Tests zu unterziehen.
Viele Schulen in Bremen können keinen geregelten Unterricht machen. Besonders in den Grundschulen ist dies der Fall. Zu viele verschiedene Sprachen und schlechte Deutschkenntnisse sind hier das Problem.
36% der Kinder haben im vorschulischen Bereich sprachlichen Förderbedarf. In Schwachhausen sind es 12%, in Gröpelingen sage und schreibe 66%, d. h. 2/3 der Kinder werden den Lehrer in der 1. Klasse nicht richtig verstehen. Gerade in den benachteiligten Ortsteilen ziehen es mache Eltern vor, ihre Kinder nicht in die Kita zu schicken. Wir brauchen verpflichtende Sprachstandserhebungen im Vorschulalter.
Bewährt hat sich lt. Thomas vom Bruch der Bildungskonsens vor 10 Jahren, was den Erhalt der Gymnasien betraf. Rot/Grün wollte damals die Gymnasien abschaffen. Ebenfalls beschlossen wurde damals die Inklusion in den Schulen. Die Einführung wurde zu schnell umgesetzt. Die Rahmenbedingungen wurden nicht angemessen geändert. Zu wenige fachspezifische Lehrer wurden eingestellt. Sonderpädagogen fehlten überall. Inklusion muss schulartig bezogen sein. Selbstverständlich müssen die Kinder mit einbezogen werden, aber sie brauchen maßgeschneiderte Angebote, die in vielen Schulen nicht angeboten werden, so Thomas vom Bruch.
Bremen hat die Inklusion zu schnell eingeführt. Inklusion darf aber nicht in Frage gestellt werden. Die Schule wird ein Teil der inklusiven Gesellschaft bleiben. Das Miteinander ist das Stichwort. Das bedeutet aber nicht, dass alle das Gleiche machen.  Jeder kann nicht alles, auf Grund seiner Körperlichen bzw. geistigen Situation.
Wir brauchen in den Inklusionsklassen bessere personelle Voraussetzungen also funktionierende Assistenzen.

                       
Man kann bisher also nicht zufrieden sein mit dem Bildungskonsens, der jetzt nach 10 Jahren wieder verlängert werden soll. Rot/Grün möchten das schnell abhaken. Ohne Verbesserungen für die Schüler und Lehrer ist dies mit der CDU nicht zu machen.
An diesem Abend wurde nach dem Vortrag von Thomas vom Bruch eine Frage heiß diskutiert. Sollten Kinder, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind in die 1. Klasse eingeschult werden? Tun wir den Kindern einen Gefallen damit?
Die Einheitsschule bis zur 10. Klasse wurde angesprochen. Genauso wie die duale Ausbildung in Bremen. Hier muss was passieren. Abitur kann nicht das Allerheilmittel sein.




aktualisiert von Bettina Hornhues, 28.05.2018, 18:48 Uhr
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