Bremen-Nord braucht Investitionen!

Blumenthal "kein Sanierungsgebiet"/ jahrelang angekündigte Maßnahmen zur Verbesserung der Lage Bremen-Nords lassen auf sich warten

15.01.2020

„Wir haben kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem. Die wirtschaftliche und soziale Lage Blumenthals mit zu wenig Arbeitsplätzen und einer zunehmenden Verwahrlosung des Zentrums ist hinlänglich bekannt. 

Das sogenannte Integrations- und Entwicklungskonzept für Bremen-Nord sowie ein Verkehrskonzept für Blumenthal waren Hoffungsträger, die sich leider nicht erfüllt haben. Blumenthal braucht schnellstens wirksame Impulse, ein jahrelanges Warten auf den Erfolg eines Berufsschul-Campus allein reicht nicht aus!“ 

Mit diesen Worten kritisiert der Blumenthaler CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Rainer Bensch die Ankündigung des Senats, Blumenthal nicht zum Sanierungsgebiet zu erklären. Die CDU drängt auch auf Tempo bei der Umsetzung des „Integrierten Struktur- und Entwicklungskonzepts“ (ISEK) für gesamt Bremen-Nord. Die Christdemokraten haben hierzu eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt, um sich nach der Umsetzung „konkreter Maßnahmen“ zu erkundigen. (Drucksache 20/79S Bremische Bürgerschaft). Bekanntermaßen hat der Senat im Februar 2019 das ISEK beschlossen und die Ressorts aufgefordert, bis Ende 2019 eine konkrete Zeit- und Maßnahmenplanung zur Umsetzung vorzulegen. „Bis heute ist das ISEK ein reines Ankündigungsprogramm. Ich befürchte, dass der rot-grün-sozialistische Senat angesichts der Haushaltsprobleme auch weiterhin Bremen-Nord nur unzureichend mit konkreten Investitionen unterstützen wird. Dabei benötigt Bremen-Nord doch weit über das ISEK hinausgehende Maßnahmen und Investitionen, um beispielsweise die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze deutlich zu erhöhen“, so Rainer Bensch abschließend. 

aktualisiert von Rainer Bensch , 19.01.2020, 23:43 Uhr